Inka Grings zu Gast beim Cooking Battle 

Inka Grings in der Cooking Battle Showküche

Inka Grings spielt in der Frauen
-Bundesliga für den FCR Duisburg
und in der deutschen National-
mannschaft. Die leidenschaftliche
"Stürmerin" zeigte auch beim Cooking
Battle am 08. Juni 2010 Teamgeist und
unterstützte Tino Burk vom Schützen-
haus RS beim Zubereiten des Haupt-
gangs. Zu Essen gab es eine Kompo
-sition aus "Geschmortes und Gebra-
tenes vom Kalb, dazu Sommer-
spitzkohl sowie Schalotten und
Kartoffelcrème".

"Zwei Mal am Tag Training, da bleibt
nicht viel Zeit für häusliche Aktivitäten,
aber wenn es zeitlich passt, koche
ich sehr gerne."


Inka Grings ist ehrgeizig, und setzt die
von Tino Burk gelehrten Handgriffe
schnell und selbstbewusst um, als
ob sie zwei Mal täglich in der Küche
stehen würde, anstatt auf dem Spielfeld.

 


Werdegang 

Inka Grings     Inka Grings

Inka Grings, geboren am 31. Oktober 1978 in Düssedorf wollte eigentlich Tennisspielerin werden. Da sie vom lokalen Tennisverein nicht aufgenommen wurde, begann sie 1984 beim TSV Eller 04 Fußball zu spielen. Über den Garather SV wechselte sie 1995 zum FC Rumeln-Kaldenhausen, dem heutigen FCR 2001 Duisburg. Dort wurde sie sofort Stammspielerin und in den folgenden Jahren zu einer der erfolgreichsten Torjägerinnen der Bundesliga.
Am 05. Mai 1996 debütierte sie in der deutschen Nationalmannschaft im Spiel gegen Finnland. 1998 erzielte sie im DFB-Pokalfinale drei Tore beim 6:2 Sieg über den FSV Frankfurt. Ein Jahr später wurde sie zum ersten Mal Torschützenkönigin der Bundesliga.

Das Jahr 2000 wurde zum erfolgreichsten Jahr ihrer Karriere. Erst gewann sie mit dem FCR den Hallenpokal, dann wurde sie deutsche Meisterin. Ihre 38 Saisontore sind bis heute unerreicht. Nach der Jahrtausendwende wurde sie von mehreren Verletzungen immer wieder zurückgeworfen. 2001 verpasste sie die Europameisterschaft im eigenen Land. 2003 erlitt sie bei einem Vorbereitungslehrgang für die Weltmeisterschaft eine Oberschenkelzerrung. Kurz vor den Olympischen Spielen 2004 erlitt sie einen Kreuzbandriss. Nach dieser Verletzung wollte sie aufhören, hat sich aber während der Rehabilitation umentschieden.

Beim FCR war sie bis 2006 Spielführerin, ehe ihr dieses Amt druch Trainer Dietmar Herhaus entzogen wurde. Nach der 1:6-Heimniederlage gegen den 1. FFC Frankfurt übte Herhaus scharfe Kritik an Grings' Einstellung auf und außerhalb des Platzes. Inka Grings kündigte daraufhin an, den Verein wechseln zu wollen, wenn sich an der Trainerposition nichts ändere. Dies führte trotz Schlichtungsversuch zur endgültigen Suspendierung der Spielerin am 25. Oktober 2006. Am 05. Dezember 2006 wurde die Suspendierung wieder aufgehoben, drei Wochen, nachdem Trainer Dietmar Herhaus sein Amt niedergelegt hatte. Im Februar 2007 verlängerte sie ihren Vertrag in Duisburg bis zum 30. Juni 2009.
2009 gewann sie mit Duisburg den UEFA Women's Cup und den DFB-Pokal.

Trotz vieler Verletzungen ist sie mit 304 erzielten Bundesligatoren (Stand: 09. November 2009) die erfolgreichste Torjägerin Deutschlands. Sie führt die ewige Torschützenbestenliste im eigenen Verein mit mehr als 200 Toren Vorsprung an.

Erfolge als Vereinspielerin

Erfolge als Nationalspielerin

Quelle: Wikipedia, Stand Juni 2010